Historische Runde | Station 06

Zehnt­scheune /Heimat­stub

Historische Daten

Baujahr: 1792, Frühere Zehntscheuer | Seit 1999 “Heimatstub” des Heimatpflegevereins

Naturstein

Dieses Haus wurde 1792 als Zehntscheuer und als herrschaftlicher Fruchtspeicher der Grafen von Eberstein gebaut. Bis zum Neubau der Gemeindekelter im Jahre 1993 war hier die Dorfkelter untergebracht.

Zum Zeitpunkt des Baus umfasste Weisenbach ein eigenes Zehntgebiet, zu dem auch die Gemeinden Langenbrand, Bermersbach, Hilpertsau und Reichental gehörten.

Neben dem Wein mussten hier der „Kleine Zehnte:“ Obst, Gemüse und Küchenkräuter und der „Große Zehnte:“ Getreide und Öl abgegeben werden. Bis vor einigen Jahrzehnten diente die Zehntscheuer auch als Spritzenhaus der Feuerwehr. Aus diesem Grund wurde auf den ehemaligen Fruchtspeicher ein Turm zur Trocknung der Wasserschläuche aufgesetzt.

Nach der 650-Jahr-Feier fand der Heimatpflegeverein hier sein Domizil und richtete im Obergeschoss einen historischen Raum und im Untergeschoss eine Begegnungsstätte für Veranstaltungen und den beliebten Kelterhock ein. Die offizielle Eröffnung der „Heimatstub“ fand am Sonntag, den 11.07.1999, verbunden mit einem „Tag der offenen Tür“ statt.

Seit Juni 2005 besteht für Brautpaare die Möglichkeit, das ortsbildprägende, historische Gebäude für standesamtliche Trauungen zu nutzen.

Über der Heimatstub die Wendelinus-Kapelle
Eingangsschild
Entlang der ehemaligen Zehntscheune

Kontakt

Michael Essig
Leimengrübstraße 9
76599 Weisenbach
Tel. 07224.7372

michael.essig@heimatstub.de

Gemeinde Weisenbach

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